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Thale liegt am nordöstlichen Harzrand, wo die Bode aus dem Gebirge tritt und zwischen den steilen sagenumwobenen Felsen Hexentanzplatz und Roßtrappe eine tiefe Schlucht gegraben hat. Der Ort Thale ist Ausgangspunkt für Wanderungen in das wildromantische Bodetal. Eine Führung der besonderen Art ist die Sagenwanderung, die von der Tourist-Information angeboten wird.
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Der historische Kern von Thale liegt in der Unterstadt auf dem Gelände des ehemaligen Klosters Wendhusen. Nicht entgehen lassen sollten Sie sich eine Fahrt mit der Seilbahn zum Hexentanzplatz oder dem Sessellift zur Roßtrappe. Sehenswert sind die Walpurgishalle, der Tierpark der Friedenspark und die Feiern zur Walpurgisnacht (jährlich am 30.04.) und der Besuch einer Aufführung im Bergtheater auf dem Hexentanzplatz. Für Ausflüge zu interessanten Städten wie Quedlinburg, Halberstadt und Wernigerode ist Thale ein zentraler Ausgangsort. |
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Eine besondere Attraktion für alle Kleinen und Junggebliebenen Gäste bietet die „Seilbahnen Thale Erlebniswelt“, gleich am Eingang zum Bodetal zwischen Kabinenseilbahn und Sessellift. Hier finden Sie Aktion pur. Auch können Sie sich bei einer Runde Minigolf entspannen. Für schlechtes Wetter geht es dann im Tollhaus oder im Bau-Spiel-Haus hoch her, toben, klettern, rutschen und vieles mehr.
In Thale am Wendhusenkloster wurde ein neuer Campingplatz für Wohnmobile und Zelte eröffnet. Insgesamt stehen 60 Stellplätze für Caravans sowie 50 Zeltplätze zur Verfügung. Auch eine Versorgungseinrichtung für die Gäste wurde geschaffen. Die Anlage verfügt weiterhin über einen kleinen Sportplatz, eine Minigolfanlage sowie einen Kinderspielplatz.
Wandern im unteren Bodetal
Altenbrak - Treseburg - Gewitterklippen - Bodekessel -
Teufelsbrücke - Jungfernbrücke - Brunhildeweg - Thale Länge:
12,7 km
Die Granitfelsen des Bodetals zwischen Treseburg und Thale bilden das
bedeutenste deutsche Felsental nördlich der Alpen. Diese Etappe ist zum
Abschluss ein imposanter Höhepunkt. In den harten Granit hat sich das Wasser der
Bode gearbeitet und eine tiefe Kerbe hinterlassen.
Noch vor 200 Jahren war dieser Teil der Bode unbegehbar. Heute kann der Wanderer
die biologische Vielfalt und Geologie am Wegesrand genießen. Aber auch Mythen
und Sagen ranken sich um dieses Gebiet. So soll das Pferd der Königstochter
Brunhilde seinen Abdruck an der Rosstrappe hinterlassen haben, als diese vor dem
Riesen Bodo flüchtete und in einem gewaltigen Sprung über das Bodetal setzte.
Für Forscher und Historiker sind Hexentanzplatz und Roßtrappe heilige Stätten
unserer germanischer Vorfahren. Durch den romantischen Auenwald entlang der Bode
erreicht man Treseburg, wo der Einstieg in die Bodetalschlucht erfolgt, welche
als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. Schmal schlängelt sich der Wanderweg
durch das Tal, vorbei an hoch aufragenden Granitfelsen. Zahlreiche
Informationstafeln geben dem Wanderer einen Einblick zur Geologie und Botanik
entlang des Weges.
Die Fließgeschwindigkeit der Bode nimmt in Richtung Thale ständig zu, bis sie am
Bodekessel - der schmalsten Stelle - ihren Höhepunkt erreicht. Beeindruckend ist
das gewaltige Brodeln und Schäumen, wenn sich das Wasser hier überschlägt. Nach
dem Überqueren der Teufelsbrücke ist es möglich, serpentinartig den
Roßtrappen-Felsen zu erklimmen. An der Jungfernbrücke lädt das Gasthaus
Königsruh zum Verweilen ein. Ab hier kann man zum Hexentanzplatz wandern. Folgt
man dem Harzer-Hexen-Stieg, so gelangt man direkt nach Thale. Hier besteht die
Möglichkeit, mit dem Sessellift zur Roßtrappe oder mit der Kabinenseilbahn zum
Hexentanzplatz zu schweben.
Auf dem Felsenplateau des Hexentanzplatzes befinden sich, neben gastronomischen
Einrichtungen, ein Tierpark mit überwiegend heimischen Tierarten, die
Walpurgishalle sowie das Harzer Bergtheater.
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