Schierke ist eine gemütliche, kleine Bergstadt direkt am Fuße des Brockens zwischen Braunlage und Wernigerode auf einer Höhe zwischen 580 und 640 m gelegen. Von hier aus haben Sie die Möglichkeit, den Brocken, den höchsten Berg des Harzes, zu Fuß im Kremser (Pferdekutsche) oder mit der Brockenbahn zu erklimmen.

Lassen Sie sich von der wildromantischen Landschaft und den Mythen und Sagen des Harzes verzaubern. Granitblöcke, eindrucksvolle Felsenklippen, wie die Schnarcher-, Feuerstein- und Ahrensklinter Klippen, regten Goethe u. a. zur Walpurgisnacht-Szene im Faust an. Ein einmaliges Erlebnis ist eine Fahrt mit der Brockenbahn. Mit einer Steigung von 1:30 windet sich die Bahn von Drei Annen Hohne aus über Schierke hinauf zum Brocken. Der Bahnhof Brocken wird bei 1130 m Höhe erreicht.
Zur Walpurgis (30. April) wird in Schierke alljährlich groß gefeiert. Tausende Schaulustige verfolgen das Spektakel um Hexenspuk und Teufelswahn im Kurpark. Das Fest endet mit dem Tanz in den Mai und großem Feuerwerk.

Das "St. Moritz des Nordens" hieß der Luftkurort Schierke im Ostharz in den zwanziger bis vierziger Jahren. Doch als Grenzgebiet blieb der Ort am Brocken lange unbeachtet. Obwohl aus einer Olympia-Bewerbung nichts wurde, gewinnt Schierke nun mit großen Wintersportwettkämpfen und Investitionen für Wintersportler an Interesse. Neben diesen unvergesslichen Naturerlebnissen bietet der Luftkurort Schierke für den Wintersportler ein großes Loipennetz, eine Rodelbahn sowie eine Natureisbahn. Auch das leibliche Wohl kommt in Schierke bei gediegener Harzer Gastlichkeit nicht zu kurz.


111 Jahre Schierke - Multimedia in der Bergkirche

Unterhaltsame Dokumentation zur Geschichte der Brockengemeinde


Mit einem neuen Angebot für Touristen und Tagesgäste wartet der Kurort Schierke auf: Bei einer Multimultimedia-Doku-Show, dargeboten in der Kirche des Ortes, können die Besucher die Geschichte der Gemeinde unter dem Brocken näher kennen lernen. Die kleine Kirche - aus typischem Harzer Granitgestein erbaut und 1881 eingeweiht - galt bislang bereits als Sehenswürdigkeit und wird durch die „Multimedia-Doku“ noch deutlich aufgewertet. Seit Ende 2006 läuft das Projekt, das bereits über 600 Besucher zählte.

Anlass für das Projekt war zum einen das Jubiläum 111. Jahre Kurort Schierke, das in diesem Jahr gefeiert wird. )Insgesamt waren rund 50 Partner daran beteiligt. So hat zum Beispiel der Harzklub die historischen Daten zusammengetragen und daraus einen Vortrag gestaltet, der in die Show integriert ist. Und ein heimischer Musiker komponierte die Musikbegleitung. Auch Pfarrer Thomas Grönholdt und seine Kirchengemeinde waren von Anfang an begeistert dabei. „Ich freue mich über dieses Projekt und die damit verbundene Belebung der Kirche.“ Obendrein fließt ein Teil des Erlöses aus der Show in die Kirchenkasse für dringende Sanierungsarbeiten an der Kirche.

Täglich außer montags zwischen 14.00 und 18.00 Uhr steht das Gotteshaus offen, und man kann die Multimedia-Show hier erleben. Feste Aufführungszeiten gibt es nicht, so wie die Touristen kommen, wird die etwa 20-minütige Show gestartet. Orgelklänge und die entsprechende Beleuchtung stimmen ein. Dann beginnt es mit Wissenswertem zur Kirche selbst, zu Baugeschichte und den architektonischen Besonderheiten im Raum, die entsprechend ausgeleuchtet werden. Im zweiten Teil der Show wird die Historie des Ortes in einzelnen Schlaglichtern dargestellt. Unterhaltsam werden dabei Sehenswürdigkeiten und markante Punkte von Schierke nahe gebracht, so dass die Gäste am Ende der Show meist rundum zufrieden und gut informiert die Kirche verlassen.