Der Domschatz von Quedlinburg

Stiftskirche Sankt Servatius und der Domschatz zu Quedlinburg

Quedlinburg

Ortsinformationen
Hotels & Pensionen
Ferienwohnungen
Ferienhäuser
Anfrage Quedlinburg
 Anfrage Nordharz

Orte Harzkarte

Alexisbad Alexisbad
Allrode Allrode
Altenau Altenau
Altenbrak Altenbrak
Bad Grund Bad Grund
Bad Harzburg Bad Harzburg
Bad Lauterberg Bad Lauterberg
Bad Sachsa Bad Sachsa
Bad Suderode Bad Suderode
Ballenstedt Ballenstedt
Benneckenstein Benneckenstein
Blankenburg Blankenburg
Braunlage Braunlage
Clausthal Zellerfeld Clausthal-Zellerfeld
Dankerode Dankerode
Drübeck Druebeck
Elbingerode Elbingerode
Elend Elend
Friedrichsbrunn Friedrichsbrunn
Gernrode Gernrode
Goslar Goslar
Güntersberge Guentersberge
Hahnenklee Hahnenklee
Halberstadt Halberstadt
Harzgerode Harzgerode
Hasselfelde Hasselfelde
Herzberg Herzberg
Hohegeiss Hohegeiss
Ilfeld Ilfeld
Ilsenburg Ilsenburg
Riefensbeek Kamschlacken Kamschlacken
Königerode Koenigerode
Königshütte Koenigshuette
Langelsheim Langelsheim
Lautenthal Lautenthal
Lerbach Lerbach
Lonau Lonau
Mägdesprung Maegdesprung
Mandelholz Mandelholz
Meisdorf Meisdorf
Neudorf Neudorf
Neustadt Neustadt
Osterode Osterode
Pansfelde Pansfelde
Quedlinburg Quedlinburg
Rieder Rieder
Riefensbeek Riefensbeek
Rübeland Ruebeland
Scharzfeld Scharzfeld
Schierke Schierke
Seeland Seeland
Selketal Selketal
Sieber Sieber
Sophienhof Sophienhof
Sorge Sorge
Sankt Andreasberg St. Andreasberg
Steina Steina
Stiege Stiege
Stolberg Stolberg
Tanne Tanne
Timmenrode Timmenrode
Thale Thale
Torfhaus Torfhaus
Trautenstein Trautenstein
Treseburg Treseburg
Walkenried Walkenried
Wendefurth Wendefurth
Wernigerode Wernigerode
Wieda Wieda
Wildemann Wildemann
Wienrode Wienrode
Wippra Wippra
Wolfshagen Wolfshagen
Zorge Zorge

Auf dem Burgberg, einem steilen Sandsteinfelsen, etwa 25 m über den Dächern der Stadt Quedlinburg, erheben sich die Türme der romanischen Stiftskirche St. Servatius.

Sie bilden zusammen mit den Wohngebäuden des ehemaligen Frauenstiftes ein Bauensemble von großer Bedeutung und seltenem architektonischem Reiz. Die Quedlinburger Stiftskirche, hervorgegangen aus einer Burgkapelle der Königspfalz Heinrichs I., wurde von 936 bis 1803 als Gotteshaus des Reichsunmittelbaren Kaiserlichen Freiweltlichen Frauenstiftes genutzt. Besonders häufig begingen die ottonischen Herrscher das Osterfest an den Grabstätten ihrer Vorfahren. Jahrhundertelang las man hier regelmäßig Seelenmessen für sie.

Nach dem Tode des Schutzherren Kurfürst Georg von Sachsen ließ Äbtissin Anna II. von Stolberg die Reformation im Stift einführen. In der Kirche fanden von nun an evangelische Gottesdienste statt. Als das Stift durch den Reichsdeputationshauptschluß von 1802 aufgelöst wurde, fielen Schloß und Stiftskirche an den preußischen Staat. Die letzte Äbtissin, eine schwedische Prinzessin, kehrte nach Stockholm zurück.

Während der Zeit der französischen Fremdherrschaft (1808 - 1813), in der Quedlinburg zum Königreich Westfalen gehörte, überließ König Jérôme die Kirche der Stadt. Der Magistrat gab sie 1812 an die Schloßgemeinde weiter, die bisher ihre Gottesdienste in der Wipertikirche abgehalten hatte.

1854 wurde ein Vertrag mit dem preußischen König abgeschlossen. Er hat bis heute Gültigkeit und sichert der Gemeinde zu, die Kirche "wie ihr eigen" zu nutzen.

Als 1936 die Nationalsozialisten in Heinrich I. den Begründer ihres "Tausendjährigen Reiches" "entdeckten", begann das dunkelste Kapitel in der Geschichte der Kirche. Am 6. Februar 1938 zwang die SS den damaligen Superintendenten Schmidt zur Übergabe der Schlüssel. Der letzte Gottesdienst fand Ostern 1938 statt. Danach begann die Umwandlung in eine nationalsozialistische Weihestätte. Altar, Kanzel und Gestühl ließ man entfernen. Der gotische Chor wurde vermauert. Erst nach dem Ende des 2. Weltkrieges konnte die Domgemeinde wieder in ihr Gotteshaus einziehen.

Von Mai bis Oktober und an kirchlichen Festtagen wie Weihnachten und Ostern finden jeden Sonntag Gottesdienste statt. Die sommerlichen Konzerte und Orgelmusiken erfreuen sich wachsender Beliebtheit.
Der Schatz von St. Servatius in Quedlinburg gehört zu den ehrwürdigsten Kirchenschätzen in Deutschland. Über 1000 Jahre blieb er an seinem angestammten Ort erhalten. Unmittelbar nach dem Ende des 2. Weltkriegs 1945 fand man einige der Kisten, in denen der Schatz ausgelagert war, aufgebrochen: Zwölf kostbare Gegenstände des Schatzes fehlten.
Erst 45 Jahre später führte eine Spur in die USA, nach Whitewright/Texas. Von dort aus waren wertvolle Kunstwerke zum Kauf angeboten worden, die sich als Teile des Quedlinburger Schatzes erwiesen. So stieß man auf die Erben des 1980 verstorbenen Joe Tom Meador, der 1945 als Oberleutnant der US-Army in Quedlinburg gewesen war. Nach einem langwierigen außergerichtlichen Vergleich gelang im Frühjahr 1992 die Rückführung der wertvollen Kunstwerke. Über 50 erlesene und bewunderungswürdige Werke mittelalterlicher Kunst gehören zum jetzt wiedervereinten Quedlinburger Schatz. Aus Gold und Silber. aus Elfenbein und Bergkristall gearbeitet, rnit Edelsteinen reich verziert, zeugen sie von seiner historischen Bedeutung und erweisen zugleich seinen hohen künstlerischen Rang.
Der weltberühmte Domschatz, einer der erlesensten und kostbarsten des Mittelalters, mit Servatiusreliquar, Katarinenreliquar, Quelinburger Itala, das Samuhel-Evangeliar und das Otto-Adelheid-Evangeliar und vielem anderen ist seit 1992 wieder an seinem angestammten Platz.

Kaiserfrühling in Quedlinburg bedeutet "Geschichte hautnah erleben"

Zu Pfingsten ist es wieder soweit. Feierliche Prozessionen, buntes Markttreiben, Konzerte, Ritterspiele, Feuerwerk und viele weitere Veranstaltungen erinnern an die herausragende Position Quedlinburgs vor über 1000 Jahren und bieten Weltkulturerbe zum Anfassen.

Erleben Sie frühmittelalterliche Geschichte, präsentiert von engagierten Darstellern in authentischen Kostümen, genießen Sie Spezialitäten, die schon vor 1000 Jahren auf dem Tisch standen und lassen Sie sich inmitten der historischen Altstadt einmal mehr verzaubern.

Unter anderem auf dem Programm:

  • Mittelaltermarkt mit Handwerkern, Händlern, Musikanten und vielen Statisten an allen Tagen
  • "Große Reichsversammlung" anlehnend an den Friedensschluss zwischen Ungarn und Deutschen im Jahr 9
  • Kaisertafel
  • Verkaufsoffener Sonntag

Quedlinburg. Fachwerkstadt. Weltkulturerbe.
von Hans-Hartmut Schauer

Gebundene Ausgabe - 157 Seiten


Quedlinburg

Sondereinband


Quedlinburg
von Norbert Eisold, (Gebundene Ausgabe - 76 Seiten)

Kurzbeschreibung: Sie zählt zu den schönsten Städten Deutschlands und wurde 1994 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Sie ist wirkliches Zentrum und Ziel zahlreicher Besucher: Quedlinburg,nahe dem Harz gelegen, einst "Hauptstadt des ostfränkischen Reiches" und von Bernd von Droste zu Hülshoff zur "Perle im Herzen Europas" erkoren. Mehr dazu



Quedlinburg. Ein Führer durch die Weltkulturerbe- Stadt.
von Wolfgang Hoffmann

Broschiert - 80 Seiten


Sie wünschen Angebote unterschiedlicher Vermieter aus Quedlinburg und zusätzliche Informationen?
 
Anzahl Personen: Erwachsene  und: Kinder im Alter von:
 Wunschtermin: bis 
Vorname Name:
E-Mail:
Telefon:
Bitte tragen Sie die Zeichen aus der Grafik in dieses Feld: (Um Spam zu verhindern) Bitte nur einmal klicken!
Diese Anfrage wird direkt an die eingetragenen Gastgeber in Quedlinburg gesendet! © IA-K.de


Besuchen Sie auch unsere Sonderseiten zu folgenden Themen:
Aktuelle Pauschalen und Sonderangebote auch für Feiertage Angebote fürden Winterurlaub im Harz
Alle Harzer Campingplätze Aktuelles Wetter im Harz
Die Harzer Schmalspurbahnen Willkommen auf dem Brocken