Urlaub in Hahnenklee im Harz - alle Gastgeber,
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Hahnenklee Harz
Schon seit römischen Zeiten war der Harz eine der wichtigsten
erzfördenden Regionen Europas. So entstanden im Harz und am Rande des Harzes
Siedlungen, wo Metalle aus dem Erz gewonnen und veredelt wurden.
Archäologische Funde aus England belegen, dass viele der angelsächsischen
Grabbeigaben, wie ein unter einem Londoner Parkplatz gefundenes Schwert,
ihren Ursprung im Harz hatten.
Aus einer dieser am Nordrand des Harzes gelegenen Siedlungen ging wohl
Goslar hervor. Goslar wurde offiziell 922 durch Heinrich I. gegründet. Schon
im 11. Jahrhundert wurde eine Kaiserpfalz durch Heinrich II. in der Stadt
gebaut. Grund war das nahe, reichhaltige Silberbergwerk im Rammelsberg. Zu
dieser Zeit gelangte eine Silbermünze aus Goslar bis zu den Färöern, wie der
Münzfund von Sandur belegt. Erweitert wurde die Pfalz durch Heinrich III..
Sie war damit die größte Pfalzanlage der Salier. Die Stadt wurde daraufhin
ein wichtiger Herrschaftsort des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation.
Hier fanden Reichstage statt, und oft wurde die Stadt von Kaisern und
Königen besucht. Nach dem letzten Besuch eines Königs (Wilhelm von Holland)
im Jahre 1253 entwickelte sich Goslar zu einer Freien Reichsstadt und wurde
Hansestadt.
Zwischen 1530 und 1657 fielen in den Hexenprozessen 28 Menschen den
Hexenverfolgungen zum Opfer.
Goslar war während des Dreißigjährigen Krieges zunächst auf der kaiserlichen
Seite. Mit dem Restitionsedikt von 1629 übernahmen die Jesuiten den Dom und
die Kaiserpfalz. Goslar wurde daher im Jahre 1632 vom schwedischen König
Gustav II. Adolf für die Konspiration mit dem Feind bestraft. Im Goslarer
Akkord 1642 wurde Goslar vom Kaiser abgetreten und fiel den Welfen zu.
Durch den Reichsdeputationshauptschluss im Jahre 1803 verlor Goslar seinen
Status als Freie Reichsstadt und wurde vorübergehend preußisch. Im Jahre
1807 wurde Goslar durch den Frieden von Tilsit dem von Napoleon I.
gegründeten Königreich Westfalen zugeteilt. Nach den napoleonischen Kriegen
wurde Goslar durch den Wiener Kongress dem Kurfürstentum bzw. Königreich
Hannover zugesprochen.
Im Jahre 1824 besuchte der Dichter Heinrich Heine die Stadt Goslar. Er
schreibt in seinem Werk Harzreise über Goslar: „Aber seit die Muhme tot ist,
können wir ja nicht mehr gehn, nach dem Schützenhof zu Goslar, dorten ist es
gar zu schön.“
Im 19. Jahrhundert lag die Stadt wirtschaftlich am Boden, und viele
historische Gebäude wurden abgerissen, darunter auch der Dom. Aus dieser
Krise wurde die Stadt erst wieder durch die Reformen Christian von Dohms
erweckt.
Von 1936 bis 1945 hatte Goslar den nationalsozialistischen „Ehrentitel“
„Reichsbauernstadt“.
InnenstadtNach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 gehörte Goslar zur
Britischen Besatzungszone. Die britische Militärverwaltung richtete ein
DP-Lager ein, zur Unterbringung sogenannter Displaced Persons (DP). Das
Lager wurde von einem Team (Team 2913) der UNRRA betreut.
In den 1960er und 1970er Jahren kamen die ersten südeuropäischen
„Gastarbeiter“ nach Goslar und arbeiteten vor allem bei der Fa. Odermark und
den Unterharzer Berg- und Hüttenwerken, später Preussag AG Metall.
Das Silbererzbergwerk im Rammelsberg (635 m) wurde im Jahre 1988
stillgelegt. Heute befindet sich dort das Museum und Besucherbergwerk
Rammelsberg. Seit 1992 steht die mittelalterliche Altstadt von Goslar und
der Rammelsberg auf der UNESCO-Liste des Kultur- und Naturerbes der
Menschheit (s. Weltkulturerbe).
Eingemeindungen [Bearbeiten]Durch die niedersächsische Gebiets- und
Gemeindereform 1973 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Hahnenklee
eingemeindet. Hahnenklee (1.200 Einwohner) hat als einziger Stadtteil einen
eigenständigen Ortsrat und befindet sich südlich von der Kernstadt 15 km
entfernt (Richtung Clausthal-Zellerfeld). Der Stadtteil liegt knapp 400 m
höher als Goslar. Bekannt ist dieser heilklimatische Kurort durch seine
Nordische Stabkirche, die Grabstätte von Paul Lincke, dem Schöpfer der
Berliner Operette. Durch die Stadt Goslar wird alle zwei Jahre der
Paul-Lincke-Ring verliehen. Auf der ehemaligen Bob- und Rennrodelbahn
(Natureisbahn) wurden von 1928 bis 1972 internationale Wettkämpfe
ausgetragen.
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Manfred &
Petra Adler
Heinrichstraße 8
31180 Giesen
Tel: 05066/6795 |
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Hahnenklee und wünschen Ihnen einen schönen Aufenthalt im schönen
Harz. Auf unseren Seiten laden wir Sie zu einem Rundgang durch
unsere Ferienwohnung im Ferienpark Hahnenkee ein. Wir würden uns
freuen, von Ihnen zu hören.
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