Die kleinen Harzgemeinden Elend und Mandelholz liegen eingebettet im Tal der Kalten Bode und inmitten von harztypischen Fichtenwäldern. Die reizvolle und ruhige Lage des Luftkurortes mit seinen gepflegten Wanderwegen steht völlig im Gegensatz zu seinem Namen, der auch nicht die Bedeutung im herkömmlichen Sinne hat. Elend ist durch die Anbindung zur Harzquer- und Brockenbahn sowie dem Linienbusverkehr und der B27 ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge, z.B. zum Brocken oder in das Harzer Bergtheater. Neben dem Wahrzeichen des Ortes, die kleinste Holzkirche Deutschlands, bietet Elend eine Heimatstube, ein wunderschön gelegenes Waldbad, sowie Ski- und Fahrradverleih. Jährlich wiederkehrende Höhepunkte sind das Internationale Schlittenhunderennen, das Oberharzer Skikjöring, die Walpurgis, das Waldbad- und Schützenfest. Die Gegend um die grüne Tanne wird erstmals im Jahre 1482 als Mangelholz erwähnt. Es ist vermutlich eine sprachliche Form von Mandelholz: Fichte und Föhre wurden nämlich in vielen Gegenden Deutschlands, wahrscheinlich auch im Harz, Mandel oder Mantel genannt. Ein reiner Fichten- (Mandel) bestand in dieser Gegend könnte also Namensgeber für die Flurbezeichnung "Mandelholz" gewesen sein.