Die Gemeinde Drübeck liegt im Landkreis Wernigerode, Sachsen-Anhalt. Sie befindet sich 258 m ü. NN hoch am Nordrand des Harzes, zwischen Wernigerode im Osten und Ilsenburg im Westen. Drübeck hat ca. 1.500 Einwohner.

Der Ursprung Drübecks geht auf ein Benediktinerinnenkloster zurück. Haupt- und Namenspatron der Neugründung war der Heilige Vitus (Veit). Im 10. Jh. wurde die romanische Klosterkirche gebaut, die heute als weitbekanntes Denkmal romanischer Architektur gilt. Heute besitzt Drübeck Bedeutung für den Fremdenverkehr.

Das Kloster Drübeck ist ein ehemaliges Benediktinerinnenkloster in Drübeck am nördlichen Harzrand in Sachsen-Anhalt. Es ist heute eine Tagungsstätte der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen mit einem Pädagogisch-Theologischen Institut und einem Pastoralkolleg.

Das Nonnenkloster Drübeck wurde im Jahr 960 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Das Benediktinerinnenkloster war lange Zeit reichsunmittelbar. In den Wirren der Reformationszeit, des Bauernkrieges sowie des 30jährigen Krieges erlosch das Klosterleben. Ende des 17. Jahrhunderts wurden die Klostergebäude den Grafen zu Stolberg-Wernigerode übereignet, die 1732 ein evangelisches Damenstift errichteten. Die evangelische Kirchenprovinz Sachsen übernahm auf Bitte der letzten Äbtissin Magdalena 1946 das Kloster Drübeck als Erholungsheim und Tagungsstätte.