Das 970 gegründete Kloster Thankmarsfelde legte den Grund zu der Siedlung. Wegen des rauen Klimas im Harz wurde das Kloster nach Nienburg an der Saale verlegt und nur einige Mönche mit dem Abt Hagano blieben im Selketal. Die Klostermühle erinnert noch heute an die Probstei Hagenrode, die bis zur Reformation bestanden hat. Als man 1755 feststellte, das das Quellwasser eisen-, mangan-, chlor- und schwefelhaltig ist, wurde im Tal einkleines Bad mit sechs Badestuben in der Konradsmühle gegründet. Von Herzog Alexius von Anhalt-Bernburg, der um 1810 die Kurhäuser bauen ließ, erhielt der Ort seinen Namen.
Zahlreiche Hotels und Pensionen entstanden mit der Zeit und bieten dem Besucher einen ausgezeichneten Ausgangspunkt für Wanderungen durch den Harzwald. Die Selketalbahn hält unmittelbar im Ort und lädt zu Fahrten durchs wildromantische Selketal oder zum Brocken ein. Durch die im Frühjahr 2006 abgeschlossene Streckenerweiterung der Selketalbahn gelangen Sie "unter Dampf" bis in die Weltkulturerbestadt Quedlinburg.